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Taxfix zeigt: Unternehmensanteile für Mitarbeiter zahlen sich aus

23. Juni 2020
  • 3,8 Millionen Euro virtueller Unternehmensanteile an aktuelle und ehemalige Mitarbeiter ausgezahlt.
  • Das Berliner Unternehmen will bis Ende des Jahres 100 weitere Mitarbeiter einstellen.
  • Beide Gründer schließen sich der Kampagne “Not Optional“ an, welche die europäischen Regierungen zur Reform von Mitarbeiterbeteiligungen auffordert.

Berlin, 23. Juni 2020 - Taxfix, das Unternehmen hinter der gleichnamigen Steuer-App, bietet seinen Mitarbeitern nur drei Jahre nach dem Launch den Verkauf ihrer virtuellen Anteile an – und beweist so den großen Vorteil von einer Karriere in einem Start-Up.

Mitarbeiter der ersten Stunden, die früh an das Steuer-Start-Up geglaubt und virtuelle Firmenanteile als Teil des Gehalts angenommen haben, erhielten nun die Option, Anteile an die Investoren zu verkaufen. Insgesamt 3,8 Millionen Euro wurden so an Mitarbeiter ausgezahlt, die zum Wachstum des Unternehmens beigetragen haben.

„Alle Mitarbeiter sollten von dem Erfolg, den sie mit aufgebaut haben, profitieren. Das ist nur fair.“, sagt CEO und Mitgründer Mathis Büchi. Taxfix vertritt die Position, Mitarbeitern einen Anteil an dem Unternehmen zu geben, für das sie arbeiten, sei ein entscheidender Vorteil, im Wettbewerb um Top-Talente mit anderen großen und finanzstarken Unternehmen.

Seit der Gründung im Jahr 2016 steht bei Taxfix Teilhabe im Vordergrund. Dazu gehört, dass jeder Vollzeitbeschäftigte virtuelle Aktien erhält. Der speziell entwickelte Mitarbeiterbeteiligungsplan “ESOP” (Employee Stock Ownership Plan) ist ein entscheidender Teil der Unternehmenskultur und er stärkt das Vertrauen und die Loyalität der Arbeitnehmer. Die Mitarbeiter werden für die nicht ganz risikofreie Tätigkeit in einem jungen Unternehmen, mit einer echten Beteiligung am zukünftigen Erfolg belohnt. Jetzt, drei Jahre später, und mit einem ESOP-Pool im Wert von mehr als 40 Millionen Euro, beginnt das Fintech-Start-up aus Berlin mit der ersten Liquidation von virtuellen Stocks.

Im Juni 2020, wurde berechtigten ehemaligen und aktuellen Angestellten die Möglichkeit geboten, einen Teil ihrer virtuellen Vermögenswerte des Unternehmens zu verkaufen. Das geschah nur kurz nach dem erfolgreichen Abschluss der letzten Finanzierungsrunde im April dieses Jahres mit einem Gesamtvolumen von 59 Millionen Euro „Als Gründer des Unternehmens sind wir sehr stolz darauf, dass frühe Taxfixer finanziell von der unglaublichen Erfolgsgeschichte der App profitieren. Wir freuen uns, zeigen zu können, dass virtuellen Aktien tatsächlich von realem Wert sind“, erklären Mathis Büchi (CEO) und Lino Teuteberg (CPO & Mitgründer) in ihrem Brief an die ausgewählten Kollegen.

Insgesamt beschlossen 42 Personen, einen Teil ihrer virtuellen Aktien abzugeben. „Dieser Verkauf ist eine große Chance für jeden hier, noch stärker am Erfolg des Unternehmens beteiligt zu sein, für den wir alle so hart arbeiten“, sagt CRM-Manager Marc Zehmke, der seit den Anfängen des Unternehmens dabei ist. Er wird mit seinem eingelösten fünfstelligen Betrag den Bau eines eigenen Hauses beginnen, behält aber aufgrund der vielversprechenden Zukunftsaussichten von Taxfix immer noch eine Mehrheit.

Für die meisten ist das Angebot eine – sehr angenehme – Überraschung. „Als ich bei Taxfix anfing und das ESOP-Angebot bekam, wusste ich nicht, was ich damit anfangen sollte, weil es beim Start-up, für das ich vorher gearbeitet hatte, keine Programme wie dieses gab. Nach ein wenig Bedenkzeit gefiel mir das Programm jedoch sehr gut, da es die Mitarbeiter motiviert 100 Prozent zu geben, um das Unternehmen erfolgreich zu machen“, kommentiert Kathrin Gerber, die den verkauften Anteil neben ihrer jetzigen Position als HR-Managerin im Unternehmen in persönliche Projekte investieren wird.

Auch ehemalige Mitarbeiter profitieren von dem Angebot – und sogar andere Existenzgründer. „Nachdem ich Taxfix verlassen hatte, habe ich Pekuna gegründet. Jetzt werde ich das Geld in meine eigene Firma investieren“, sagt Werner Hoffmann, früherer technischer Produktmanager für die Steuer-App, der 55.000 Euro erhält. „Leider aber vor Steuern“, wie er augenzwinkernd feststellt. Ein aktuelles Thema, das für einen eher schlechten Ruf von virtuellen Aktienoptionsprogrammen in europäischen Unternehmen verantwortlich ist.

„Viele Taxfixer haben jetzt stark von ihrer Mitarbeiterbeteiligung profitiert, genau das, was wir uns erhofft hatten. Der Umgang mit virtuellen Aktien könnte auf Seiten der Regierung jedoch wesentlich einfacher und attraktiver gestaltet werden, was uns das Anwerben von Talenten erleichtern würde“, sagt Büchi und verweist auf die teilweise sehr strengen, hoch besteuerten und schwer umsetzbaren Aktienoptionsregeln in europäischen Ländern, darunter auch Deutschland.

Dies hat die Gründer nun dazu veranlasst, ‚Not Optional‘ zu unterzeichnen, eine Initiative von Index Ventures, einem der Investoren von Taxfix. Die Petition, die von über 700 CEOs, Gründern und Mitarbeitern anderer namhafter Start-ups wie Klarna, Delivery Hero und Farfetch unterzeichnet wurde, zielt auf die Schaffung von gründerfreundlichen Mitarbeiterbeteiligungsprogrammen ab, um Europas Technologiesektor zum Erfolg und Wachstum auf dem globalen Arbeitsmarkt zu verhelfen.

Start-ups wie Taxfix werden aufgrund der bestehenden gesetzlichen Regelungen z.T. beim Versuch benachteiligt, zu expandieren und qualifizierte Leute einzustellen. „Unsere Regierungen müssen handeln und uns dabei helfen, Talente anzuziehen und zu halten, die es europäischen Start-Ups ermöglichen, die nächste Generation von fortschrittlichen Technologieunternehmen zu gründen“, kommentierte Büchi und bezog sich dabei auch auf das jüngste Konjunkturpaket der deutschen Regierung. Das kürzlich veröffentlichte 15-seitige Eckpunktepapier enthält ein klares Bekenntnis zur Mitarbeiterkapitalbeteiligung. Darin heißt es, die Große Koalition werde „die besondere Situation von Start-up-Unternehmen angehen und ein für sie attraktives Mitarbeiterbeteiligungsprogramm schaffen“.

Trotz der Wirtschaftskrise nach der Covid-19-Pandemie wächst Taxfix weiter. Die Pläne sehen vor, die derzeit 220 Mitarbeiter bis Anfang 2021 um weitere 100 Personen zu erweitern. Die umfangreiche Erfahrung der Personalrekrutierer des Unternehmens, die intensiv mit internationalen Bewerbern gearbeitet haben, war von entscheidender Bedeutung für die Umsetzung einer fortgesetzten Expansion trotz der Coronakrise und dem bedingten Homeoffice. Taxfix bietet seinen Mitarbeitern die Möglichkeit, ihre Ideen selbstständig umzusetzen, zu entwickeln und weiterzuentwickeln und vom ersten Tag an einen bedeutenden Beitrag für das Unternehmen zu leisten. Erfahrene Mitarbeiter unterstützen die neuen Teammitglieder, wodurch eine schnelle und erfolgreiche Einarbeitung ermöglicht wird.

Aktuelle Stellenangebote können unter taxfix.de/en/careers eingesehen werden.

Über Taxfix

Taxfix wurde 2016 von Mathis Büchi und Lino Teuteberg gegründet. Ziel ist es, komplexe Steuersysteme zu vereinfachen und damit Steuererklärungen für jedermann zugänglich zu machen. Der Hauptsitz der Firma ist in Berlin. Daneben unterhält das Fintech ein Büro in Madrid, Spanien. Das Taxfix-Team besteht aus mehr als 200 Mitarbeitern, darunter Steuerberater, Rechtsanwälte und Entwickler. Das Unternehmen wird von Investoren wie Index Ventures, Valar Ventures, Creandum und Redalpine unterstützt.

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