Sparschwein

Die 4 Merkmale von Geld:
So wird dein Umgang effizienter

26. August 2019

Geld macht nicht glücklich. Das wissen wir, aber kein Geld macht auch nicht unbedingt glücklicher. Wie man es dreht und wendet, Geld hat einen besonderen Einfluss auf uns, dem man sich innerhalb dieses Systems kaum entziehen kann. Egal, ob man viel oder wenig davon hat, es bereitet einem häufig Kopfzerbrechen und scheint nie genug.

Mit ein paar hilfreichen Ansätzen kannst du zumindest deinen eigenen Umgang mit Geld klären und letztlich so die Beschäftigung mit dem teilweise leidigen Thema reduzieren.

1. Verdienen

Zu Beginn die Unannehmlichkeit: Geld muss in der Regel – es sei denn du bist ein reicher Erbe oder Lottogewinner – verdient werden. Um möglichst viel Geld mit möglichst wenig Aufwand zu verdienen, solltest du alle Punkte checken, die ohne allzu große zusätzliche Anstrengungen dein Einkommen erhöhen könnten.

Wie steht es mit einer Gehaltserhöhung? Bist du dir sicher, dass du nicht mehr verdienen könntest? Um das festzustellen, solltest du zunächst deine eigene Arbeit und Leistung reflektieren und dir mögliche Argumente für eine Gehaltserhöhung auflisten. Versuch deinen kritischsten Freund in einem Rollenspiel davon zu überzeugen, dass deine Arbeit mehr wert ist. Wenn du ein gutes Gefühl dabei hast, go for it. Ein Nein hast du ja bekanntlich schon, ein Ja kannst du bekommen!
Eine andere Möglichkeit: Bewirb dich bei der Konkurrenz und nenne eine höhere, aber realistische Gehaltsvorstellung. Wenn du damit durchkommst, steht dir einerseits der Wechsel offen, andererseits hast du ggf. im Gespräch mit deinem Chef ein schlagkräftiges Argument zur Hand!

Alles nicht möglich? Dann solltest du vielleicht über einen Nebenjob nachdenken. Nebenjobs sind anstrengend, weshalb du nach einer Tätigkeit suchen solltest, die dir sowieso Freude bereitet und die du auch als Hobby betrachten kannst: Warum nicht am Wochenende in einer coolen Bar arbeiten? Oder ab und an ein paar Stunden Babysitten?

Auch einen Gedanken wert: Wenn du eine ausreichend große Wohnung besitzt, lohnt es sich vielleicht hin und wieder ein Zimmer auf Airbnb zu vermieten. Dazu müsstest du erstmal richtig ausmisten? Na prima, dann solltest du gleich ein paar Dinge über eBay oder Etsy loswerden. Du siehst, überall finden sich Lösungen.

2. Ausgeben

Geld ausgeben läuft in der Regel ganz von alleine. Dabei brauchen die meisten Menschen kaum Unterstützung. Umso wichtiger aber: Wie kannst du deine Ausgaben kontrollieren und den Überblick bewahren? Organisiere dein Budget und vermeide Ausgaben, die deinem Leben keinen Mehrwert bringen.

3. Sparen

Wenn du dir tatsächlich einen Budgetplan erstellt hast, kannst du einen bestimmten Betrag monatlich zum Sparen vorbehalten und damit langfristige, größere Ziele verwirklichen. Du solltest dir ein Sparziel festlegen und einen umsetzbaren Plan erarbeiten. Das könnte ein neues Auto, ein Immobilienkredit, eine Fortbildung oder eine Wohnungsrenovierung sein. Wichtig ist, ein Ziel anzupeilen, das dir dein Leben vereinfacht, verschönert oder dir neue Dimensionen eröffnet. Schließlich sagt auch der Milliardär Warren Buffett, dass die wichtigste Investition die in sich selbst ist. Wie viel kannst du monatlich auf die Seite legen? Wie viel Geld benötigst du, um dein Ziel zu erreichen?

4. Investieren

Falls du über diesen Schritt hinaus bist und keine direkten Verbesserungen in deinem Leben benötigst, lassen sich deine Ersparnisse nutzen, um Vermögen aufzubauen. Investieren bedeutet, dass du das Geld in ertragreiche Vermögenswerte steckst. Da gibt es viele unterschiedliche Möglichkeiten, bei denen dich sicherlich auch deine Bank berät: Beispielsweise kannst du dein Geld an der Börse einsetzen und Aktien kaufen, die über die nächste Zeit eine Wertsteigerung vermuten lassen. Andere Güter, bei denen sich eine Investition lohnen kann, sind Immobilien, Luxusuhren, Wein, Kunst, Oldtimer-Autos. Aber auch Sneakers können in manchen Fällen über die Zeit einen höheren Wert erhalten.

Egal, ob man Geld mag oder nicht, man kommt leider nicht daran vorbei, sich in irgendeiner Form damit auseinanderzusetzen. Die Ironie daran: Je besser du dich mit Geld und deinem eigenen „Vermögen“ auskennst, desto erfolgreicher und zugleich gelassener kannst du damit umgehen. Es bleibt dir dann mehr Zeit, in der du nicht über Geld nachdenken musst.

Vielleicht liegt ein Teil deines Geldes noch beim Finanzamt. Mit Taxfix holst du dir es schnell und bequem zurück.

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