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Steuertipps

Steuerberatung – Hilfe für komplizierte Steuerfälle

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zuletzt aktualisiert am 13. Mai 2022

Die Steuererklärung selber zu machen, ist nicht schwer. In manchen Fällen kann der Rat einer Steuerberatung aber nützlich sein. Wir erklären dir, in welchen Fällen das der Fall ist.

Wann brauche ich eine Steuerberatung?

Für die meisten Arbeitnehmer*innen ist die Steuererklärung unkompliziert. Mit einem Steuerprogramm kannst du sie selber machen und dadurch die Ausgaben für die Steuerberatung sparen.

Tipp:
Mache deine Steuererklärung mit Taxfix, der Steuer-App. Schnell und einfach sammelt die App im Interviewmodus alle notwendigen Informationen und erstellt im Hintergrund deine Steuerunterlagen. Übermittle deine fertige Steuererklärung dann direkt von der App ans Finanzamt.
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In den folgenden Fällen kann eine professionelle Beratung durch eine Steuerberatung sinnvoll sein:

  • bei selbstständiger Tätigkeit
  • bei einem Gewerbe
  • bei mehreren Einkunftsarten (z. B. Anstellung, Gewerbe und Einkünften aus Vermietung)
  • bei Einkünften aus dem Ausland
  • bei Erbfällen

Wenn du zur Abgabe dieser verpflichtet bist und eine Steuerberatung in Anspruch nimmst, hast du mehr Zeit für die Steuererklärung. Nämlich bis zum 28. Februar des übernächsten Jahres nach dem Steuerjahr. Für die Steuererklärung 2021 hast du also bis zum 31. August 2023 Zeit.

Übrigens:
Der Stichtag für die Abgabe der Steuererklärung für Pflichtveranlagte (ohne Hilfe einer Steuerberatung) ist regulär der 31. Juli des Folgejahres. Wieder am Beispiel des Veranlagungszeitraums 2021: Hier endet die Frist am 31. Oktober 2022.

Bist du nicht zur Abgabe verpflichtet, willst deine Steuererklärung aber dennoch einreichen, gibt dir das Finanzamt sogar vier Jahre Zeit.

Genaueres zu den verschiedenen Daten findest du im Artikel Fristen zur Abgabe der Steuererklärung.

Wie viel kostet eine Steuerberatung?

Die Höhe der Kosten ist abhängig von deinem Einkommen und dem Umfang der Arbeit. Die Gebühren sind in der Vergütungsverordnung für Steuerberatung festgelegt. Diese geben jedoch Spielräume, innerhalb dieser der*die Steuerberater*in die Gebühr bestimmen darf. Normalerweise orientiert er sich dabei an dem mittleren Wert innerhalb der Gebührenbandbreite.

Kosten für die Steuerberatung absetzen

Als Arbeitnehmer*in kannst du bestimmte Kosten im darauffolgenden Jahr für die Steuerberatung als Werbungskosten absetzen. Das sind ausschließlich die Steuerberatungskosten, die im Zusammenhang mit der Ermittlung deiner Einnahmen entstanden sind. Dabei gelten sowohl Kosten für das Ausfüllen der Formulare als auch für die Beratungsleistung als steuermindernd.

Dazu zählen insbesondere Einnahmen und Werbungskosten bei folgenden Anlagen:

  • Anlage N (Nichtselbstständiger Arbeit)
  • Anlage V (Vermietung und Verpachtung
  • Anlage R (Renten)
  • Anlage KAP (Kapitaleinnahmen)
  • Anlage SO (Sonstige Einkünfte)
  • Anlage AUS (Ausländische Einkünfte)

Als Nebenkosten der Steuerberatungskosten kannst du folgendes absetzen:

  • Fahrtkosten für die Fahrt zur Steuerberatung und zum Finanzamt
  • Porto
  • Telefongebühren

Mischkosten
Das Finanzamt akzeptiert Ausgaben bis 100 Euro als Mischkosten für Ausgaben, die sich nicht eindeutig in berufliche und private Beratungskosten aufteilen lassen. Gemischte Aufwendungen ab 200 Euro kannst du normalerweise zu 50 % den Werbungskosten zuordnen.

Wenn du unsicher bist, wie du die Leistungen zuordnest, wirf einen Blick auf die Rechnung deines*r Steuerberater*in. Dort listet er auf, welchen Teil du absetzen kannst und was in den Bereich der privaten Lebensführung fällt.

Übrigens:
Auch Steuersoftware und Steuerfachliteratur kannst du von der Steuer absetzen!

Das kannst du nicht absetzen

Steuerberatungskosten, die zum Bereich der privaten Lebensführung gehören, kannst du nicht absetzen. Folgende Formulare fallen in diesen Bereich:

  • Mantelbogen
  • Anlage Kind
  • Anlage U
  • Unterhalt
  • Vorsorgeaufwand
  • Anlage AV
  • Vermögenswirksame Leistungen

Steuererklärung kann auch einfach sein

 

Wir haben dir gerade jede Menge Informationen gegeben, die du für die Steuererklärung gar nicht unbedingt brauchst.

Warum? Die Taxfix-App basiert immer auf den neuesten steuerlichen Vorgaben. Auf dieser Grundlage beantwortest du leicht verständliche Fragen und die App erkennt deine Steuersituation. Das geht in 2022 und von überall – per Smartphone-App und am Computer über deinen Browser.

So funktioniert der Taxfix-Prozess:

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Disclaimer

Wir machen keine Steuerberatung. Wir ersetzen keinen zertifizierten Steuerberater. Alle Angaben ohne Gewähr. Mehr Infos dazu findest Du in unseren Allgemeinen Geschäftsbedingungen.