Taxfix_Category_Income

Nur noch bis zum Jahresende:
Steuererklärung 2015

11. November 2019

Du bist nicht verpflichtet, eine Steuererklärung abzugeben und deshalb tust du es auch nicht? Mit dieser Einstellung besteht eine große Wahrscheinlichkeit, dass du sehr viel Geld an den Staat verschenkst.

Wer nicht selbstständig tätig ist oder vom Finanzamt zur Abgabe der Steuererklärung aufgefordert wird, darf sie freiwillig machen und das bis zu vier Jahre rückwirkend. Für das Veranlagungsjahr 2015 bietet sich bis Jahresende die letzte Gelegenheit. Warum du sie nutzen solltest, erklären wir dir in folgendem Artikel.

Bis wann musst du die Steuererklärung 2015 einreichen?

Wer freiwillig eine Steuererklärung macht, hat bis zu vier Jahre Zeit, sie abzugeben. Für die Steuererklärung für 2015 bleibt somit nur noch bis zum 31. Dezember 2019 Zeit. Wer diese allerletzte Frist verstreichen lässt, schenkt seine Steuererstattung grundlos dem Finanzamt.
(Für alle, die zur Steuererklärung verpflichtet waren, galt der 31. Mai 2016 als Abgabefrist.)

Eine Steuererklärung lohnt sich meistens. Du kannst sehr viel von der Steuer absetzen.

Du kannst deine Ausgaben, nur steuerlich geltend machen, indem du eine Steuererklärung einreichst. Zu viel Gezahltes wird dir dann zurückerstattet. Verzichtest du aber darauf, bleibt es beim Finanzamt.

Geschätzt bleiben ca. 500 Millionen Euro jährlich an zu viel gezahlten Steuern beim deutschen Fiskus, weil niemand sie zurückfordert. Als Angestellter machst du deine Steuererklärung zwar freiwillig, bekommst aber fast immer etwas zurück. Derzeit liegt die durchschnittliche Rückerstattung bei 1.007 Euro.

Wie hoch deine Rückerstattung ausfällt, richtet sich natürlich danach, welche Ausgaben du im Jahr 2015 hattest. Jedem Arbeitnehmer steht eine Werbungskostenpauschale in Höhe von 1.000 Euro pro Jahr zu. Diesen Betrag zieht das Finanzamt automatisch von deinem zu versteuernden Einkommen ab, ohne dass du dafür Belege einreichen musst.

Hattest du höhere Ausgaben, beispielsweise Fahrtkosten, Arbeitsmittel und -kleidung, ein Arbeitszimmer oder einen Zweitwohnsitz, kannst du auch die tatsächlichen Kosten einreichen. Dann müssen die Aufwendungen aber mit Einzelbelegen glaubhaft aufgezeigt werden.

Weitere Posten können Handwerkerkosten in der Wohnung oder dem eigenen Haus sein, Beiträge für Versicherungen (z.B. Kranken-, Pflege-, Renten-, Haftpflicht-, Unfallversicherung) erkennt das Finanzamt auch als Sonderausgaben an. Als außergewöhnliche Belastungen kannst du zusätzliche Ausgaben für eine teure, zahnärztliche Behandlung oder die notwendig gewordene neue Brille angeben.

Zinsen vom Finanzamt

Auf deine Rückerstattung bekommst du zudem zusätzlich Zinsen vom Finanzamt ausgezahlt.

Ein Beispiel:
Wenn du deine Steuererklärung für 2015 im Dezember 2019 beim Finanzamt einreichst und der Steuerbescheid bei dir im Januar 2020 eingeht, erhältst du rückwirkend für vier Jahre 16,5% an Zinsen vom Fiskus ausgezahlt.

1.007€ (Durchschnittliche Steuererstattung)
+ 166,16€ (16,5% Zinsen für verspätete Steuererstattung)
= 1.173,16€ !!! (Steuererstattung vom Finanzamt)

Wie hilft dir Taxfix bei der Steuererklärung 2015?

Dir erscheint das alles viel zu kompliziert? Du hast gar keine Zeit oder Lust, dich darum zu kümmern? Dann versuch’s mit Taxfix. In nur 22 Minuten kannst du dir somit im Durchschnitt eine 1.007 Euro Rückzahlung sichern. Im Gegensatz zu einem Steuerberater oder einem Lohnsteuerverein gehst du bei Taxfix kein finanzielles Risiko ein. Du zahlst erst, wenn deine Rückerstattung 50 Euro übersteigt und selbst dann nur den überschaubaren Betrag von 34,99. Du musst dich nicht um einen Termin kümmern, sondern nur die App im App-Store (Apple & Google) herunterladen oder Taxfix.de im Browser aufrufen. Du beantwortest ein paar einfache Fragen und lädst deine Lohnsteuerbescheinigung hoch. Das war’s!
Wer weiß, vielleicht finanziert dir ja die Steuererklärung von 2015 deinen Winterurlaub 2020 …

Du hast nur noch wenig Zeit für die Steuererklärung 2015. Leg los! Andernfalls schenkst du dein Geld dem Finanzamt.

Verwandte Artikel