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Steuererklärung für Influencer*innen

Ob PR-Pakete, Affiliate-Links oder Auslandskooperationen: Wir helfen dir, deine Einnahmen sauber zu strukturieren und korrekt zu erklären.

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Das Wichtigste in Kürze:

  • Die Finanzverwaltung geht bei regelmäßiger Influencer-Tätigkeit oft von Einkünften aus Gewerbebetrieb aus.
  • Relevante Steuerarten können Einkommensteuer, Gewerbesteuer und Umsatzsteuer sein.
  • Nicht nur Cash-Einnahmen, sondern auch Gratisprodukte, Einladungen oder Reisen können als Sachzuwendungen steuerpflichtig sein.
  • Ab 2025 gelten hinsichtlich der Umsatzsteuer neue Grenzen für die Kleinunternehmerregelung (25.000 €/100.000 €). Bei Überschreiten kann die Kleinunternehmerregelung sofort enden.
  • Typische Betriebsausgaben (z. B. Technik, Software, Internet, Reisekosten) können deinen Gewinn mindern.
  • Mit Taxfix machst du deine Steuer ganz einfach selbst oder nutzt den Expert*innen-Service, je nachdem, wie viel du selbst übernehmen willst.

Egal, ob du deine Steuererklärung selbst machen willst oder lieber Unterstützung von Steuerexpert*innen möchtest, Taxfix hilft dir dabei, deine Einnahmen und Ausgaben aus deiner Influencer*innen-Tätigkeit einfach und strukturiert zu erfassen. Du kannst selbst mit einfachen und verständlichen Fragen deine Steuererklärung ausfüllen (je nach Option ab 39,99 €) oder den Expert*innen-Service nutzen (20 % der Erstattung, mind. 99,99 €).

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Deshalb lohnt sich eine Steuererklärung für Influencer*innen

Du verdienst mit deinem Content Geld, zum Beispiel durch Kooperationen, Affiliate-Links oder Creator-Programme, und bekommst oft zusätzlich Produkte, Einladungen oder Reisen als Gegenleistung? Sobald du das regelmäßig und mit Gewinnerzielungsabsicht machst, stuft das Finanzamt die Tätigkeit in der Regel als selbstständig ein. In diesem Fall sind saubere Aufzeichnungen, die steuerliche Anmeldung und die passende Steuererklärung Pflicht.

Viele Influencer*innen starten nebenberuflich. Genau dabei passieren die häufigsten Fehler: Einnahmen laufen über mehrere Plattformen, Agenturen arbeiten mit Gutschriften und Gratisprodukte werden nicht als Einnahmen mitgedacht. Die BMF-FAQ nennt explizit, dass auch Werbegeschenke Einnahmen sein können, und empfiehlt sehr deutlich, sauber zu dokumentieren.

HINWEIS

Abgabepflicht: Du bist nicht automatisch nur wegen eines Instagram-Accounts abgabepflichtig. Wenn deine Tätigkeit aber steuerlich als Gewerbe eingeordnet wird, kommen Pflichten dazu (z. B. Fragebogen zur steuerlichen Erfassung, Gewinnermittlung/EÜR, je nach Fall Umsatzsteuer). Wichtig ist, dass du das Gewerbe vorab eigenständig anmelden musst.

Klarer Nutzen für dich: Mit einer korrekt abgegebenen Steuererklärung schaffst du Klarheit gegenüber dem Finanzamt, reduzierst Rückfragen und stellst sicher, dass du deine typischen Ausgaben (Technik, Software, Reisekosten) steuerlich nicht verschenkst.

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Typische Steuervorteile für Influencer*innen

Bei Influencer*innen hängt Steuersparen fast immer an einem Punkt: Gewinn richtig ermitteln. Denn du versteuerst nicht „Einnahmen“, sondern deinen Gewinn = Einnahmen minus Betriebsausgaben (oft per Einnahmenüberschussrechnung/EÜR).

Hier sind die häufigsten, rechtlich sauberen Anknüpfungspunkte:

1) Betriebsausgaben rund um Content & Produktion

Typische Kosten, die (wenn betrieblich veranlasst) deinen Gewinn mindern können:

  • Technik & Equipment: Smartphone (anteilig), Kamera, Mikrofon, Licht, Stativ, Laptop, Speicherkarten.
  • Software & Tools: Schnittprogramme, Grafik-Tools, Cloud, Musik-/Lizenz-Tools (wenn nötig).
  • Internet/Telefon: anteilig, wenn du sie beruflich nutzt.
  • Arbeitsbereich zu Hause: Wenn du kein separates Arbeitszimmer hast, kann für Selbstständige häufig die Homeoffice-Pauschale greifen (6 € pro Tag, max. 1.260 € pro Jahr – seit 2023).

Taxfix hilft dir, diese Kosten strukturiert einzutragen, damit du nicht am Ende feststellst, dass du die halbe Produktion privat bezahlt hast.

2) Reisekosten & Events (wenn beruflich)

Messen, Brand-Events, Drehs oder Creator-Treffen sind bei vielen Influencer*innen Teil des Jobs. Wenn die Reise beruflich veranlasst ist, können Kosten (z. B. Fahrt, Übernachtung, Verpflegungspauschalen im Rahmen der Regeln) steuerlich relevant sein. Wichtig ist die Dokumentation: wohin, warum, wann, mit welchem beruflichen Zweck.

3) Agentur-/Plattformgebühren & Zahlungsanbieter

Bei Auszahlungen über Plattformen oder Agenturen fallen manchmal Gebühren an. Solche Kosten können, wenn sie in direktem Zusammenhang mit deiner Tätigkeit stehen, als Betriebsausgaben den Gewinn mindern.

4) Sachzuwendungen richtig erfassen (damit du nicht doppelt verlierst)

Wenn du Produkte, Reisen oder Dienstleistungen als Gegenleistung für Content bekommst, kann das steuerpflichtig sein. Dann ist die saubere Erfassung doppelt wichtig: Du vermeidest Ärger und kannst im selben Zuge prüfen, ob es dazu passende Ausgaben oder Aufwendungen gibt. 

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So hilft dir Taxfix bei deiner Steuererklärung als Influencer*in

Taxfix bietet dir eine einfache Möglichkeit, all diese Steuervorteile zu nutzen und deine Steuererklärung korrekt und schnell zu erstellen. Die App fragt gezielt nach relevanten Punkten wie Werbungskosten, Betriebsausgaben und Sonderausgaben, sodass du keine wichtigen Abzüge vergisst.

  • Steuervorteile im Blick: Taxfix stellt sicher, dass du alle relevanten Werbungskosten und Betriebsausgaben eingibst, damit du die maximalen Steuervorteile erhältst.
  • Automatisierte Abfragen: Die App führt dich durch die Steuererklärung und fragt gezielt nach den Kosten, die du absetzen kannst, wie z.B. für Technik, Software oder Fortbildung.
  • Vereinfachte Steuererklärung: Auch wenn du keine Erfahrung mit Steuererklärungen hast, führt dich Taxfix einfach durch alle Schritte und sorgt dafür, dass du keine Steuervorteile versäumst.

Wenn du es noch einfacher und sicherer haben möchtest, kannst du den Experten-Service von Taxfix in Anspruch nehmen. Unsere Steuerexpert*innen prüfen deine Angaben, klären steuerliche Fragen und übernehmen die vollständige Erstellung deiner Steuererklärung. So kannst du sicherstellen, dass du alle möglichen Steuervorteile optimal ausschöpfst und dich nicht mit den Details der Steuererklärung herumschlagen musst.

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Wichtige Sonderregelungen für Influencer*innen

Als Influencer*in erzielst du Einkünfte aus deiner Online-Tätigkeit – z. B. durch Kooperationen, Affiliate-Links oder Creator-Programme. Diese Einnahmen (und je nach Fall auch erhaltene Sachleistungen) sind steuerlich relevant und müssen korrekt erfasst und in der Steuererklärung berücksichtigt werden. Hier sind die Punkte, die bei Influencer*innen steuerlich besonders relevant sind:

1) Gewerbe, EÜR und typische Pflichten

Die BMF-FAQ sagt: Wenn du regelmäßig als Influencer*in tätig bist, geht das Finanzamt häufig von Einkünften aus Gewerbebetrieb aus und nennt als Beispiele Pflichten wie Gewerbeanmeldung, Aufzeichnungen, Fragebogen zur steuerlichen Erfassung und Gewinnermittlung (EÜR).

2) Gewerbesteuer: Freibetrag 24.500 €

Gewerbesteuer kann grundsätzlich anfallen, aber sie wird laut BMF erst fällig, wenn der Gewerbeertrag über 24.500 € liegt.

3) Umsatzsteuer und Kleinunternehmerregelung: neue Grenzen ab 2025

Umsatzsteuerlich bist du Unternehmer*in, wenn du selbstständig und nachhaltig Einnahmen erzielst; die BMF-FAQ betont sogar, dass Unternehmer*innen prinzipiell eine Umsatzsteuererklärung abgeben müssen. Seit 01.01.2025 gelten neue Grenzen für die Kleinunternehmerregelung: 25.000 € Vorjahresumsatz und 100.000 € im laufenden Jahr sind erlaubt. Außerdem kann die Kleinunternehmerregelung bei Überschreiten der Grenze im laufenden Jahr sofort enden (Wechsel zur Regelbesteuerung).

4) Gratisprodukte & Einladungen: nicht ignorieren

Die BMF-FAQ sagt klar: Produkt-Tests, kostenlose Hotelübernachtungen, Einladungen zu Veranstaltungen oder Reisen können Sachzuwendungen sein, die einkommen- und umsatzsteuerlich zu versteuern sind, und empfiehlt deshalb konsequent Dokumentation.

5) Wenn Marken pauschal versteuern (Sonderfall)

In manchen Fällen kann ein Unternehmen Sachzuwendungen pauschal versteuern (Stichwort § 37b EStG). Dafür müssen Bedingungen erfüllt sein (z. B. keine konkrete Gegenleistung). Es ist nicht der Standardfall, aber es erklärt, warum manche Brands das Thema „Steuerübernahme“ überhaupt ansprechen.

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Häufige Fehler bei Steuererklärungen von Influencer*innen und wie du sie vermeidest

Bei Influencer*innen passieren Fehler meist, weil Zahlungen, Gutschriften und Sachleistungen über viele Kanäle laufen. Mit ein paar Checks kannst du das gut in den Griff bekommen.

1) Sachzuwendungen werden nicht als Einnahmen erfasst

Wenn du Gratisprodukte, Einladungen oder Reisen nicht dokumentierst, kann deine Einnahmenseite zu niedrig sein und du riskierst Rückfragen oder Nachzahlungen, weil solche Sachzuwendungen steuerlich relevant sein können.

Tipp: Dokumentiere Datum, Kooperationspartner und den marktüblichen Wert am besten sofort, wenn die Leistung ankommt.

2) Einnahmen aus Affiliate & Plattformen werden vergessen

Wenn du nur die großen Kooperationen erfasst, aber kleine Affiliate-Auszahlungen oder Bonusprogramme übersiehst, wird deine Gewinnermittlung unvollständig und wirkt im Zweifel unplausibel.

Tipp: Sammle monatliche Reports/Abrechnungen aus allen Plattformen und gleiche sie mit deinen Zahlungseingängen ab.

3) Umsatzsteuer wird falsch eingeschätzt

Wenn du die Kleinunternehmergrenzen ab 2025 nicht im Blick hast, kann es passieren, dass du plötzlich regelbesteuert bist und Rechnungen/Voranmeldungen anders laufen müssen als gedacht.

Tipp: Tracke deinen Umsatz laufend (Vorjahr + aktuelles Jahr) und kläre früh, ob du Kleinunternehmer*in bleibst oder wechseln musst.

4) Betriebsausgaben werden zu vorsichtig (oder zu „privat“) behandelt

Wenn du betriebliche Kosten gar nicht ansetzt, zahlst du unnötig Steuern. Und wenn du private Ausgaben als betrieblich einträgst, riskierst du Kürzungen oder Rückfragen.

Tipp: Frage dich bei jeder Ausgabe: Brauche ich das konkret für Content/Kooperationen? Und kann ich die berufliche Nutzung plausibel erklären (z. B. anteilig)?

5) Keine saubere Beleg- und Zahlungsstruktur

Ohne Rechnungen, Zahlungsbelege und klare Zuordnung zu Kooperationen wird es schwer, Zahlen nachvollziehbar zu erklären, gerade wenn das Finanzamt nachfragt.

Tipp: Lege dir eine einfache Ablage an (Ordner pro Monat oder pro Brand) und sichere Rechnungen/Verträge/Reports direkt.

HINWEIS

Bitte beachte, dass Taxfix aktuell nur Kleinunternehmer*innen unterstützt. Wenn du freiberuflich oder gewerblich tätig bist und nicht unter die Kleinunternehmerregelung fällst (also z. B. Regelversteuerung), ist dein Steuerfall derzeit nicht (vollständig) über Taxfix abbildbar.

FAQ: Steuererklärung für Influencer*innen

Wenn deine Tätigkeiten gewerblich sind, kommen typischerweise Pflichten rund um Gewinnermittlung und Steuererklärungen dazu. Die BMF-FAQ beschreibt das als Regelfall bei regelmäßiger, selbstständiger Tätigkeit mit Gewinnerzielungsabsicht. Wichtig: Das Gewerbe musst du selbstständig anmelden, sonst drohen Strafen.

Oft ja: Die BMF-FAQ nennt Produkt-Tests, Hotelübernachtungen, Einladungen zu Events oder Reisen als Sachzuwendungen, die einkommen- und umsatzsteuerlich zu versteuern sein können.

Typisch sind betrieblich veranlasste Ausgaben für Technik, Software, anteilig Internet/Telefon, Reisekosten und ggf. Homeoffice-Pauschale (wenn die Voraussetzungen erfüllt sind).

Für das Steuerjahr 2025 endet die reguläre Frist bei Abgabepflicht grundsätzlich am 31. Juli 2026; mit steuerlicher Beratung regelmäßig am 28. Februar 2027 (da das ein Sonntag ist, verschiebt sich das faktisch auf den nächsten Werktag, also den 01.03.2027).

Philipp und Ana, erfahrene Steuerexpert*innen, mit Hinweis auf 15+ weitere im Team.

Unsere Expert*innen

In besten Händen

Unser Team von Steuerexpert*innen hat jahrelange Erfahrung darin, Menschen wie dir bei deinen Steuern zu helfen.