Zum Hauptinhalt springen

Steuererklärung für Streamer*innen

Als Streamer*in musst du deine Einkünfte aus Plattformen wie Twitch oder YouTube korrekt versteuern. Wer seine Werbungskosten oder Sonderausgaben richtig absetzt, kann Steuern sparen!

Flexibel einreichen: Für Smartphone und Computer

Deutschlands beliebteste mobile Steuer-App: + 5 Mio. Downloads​

Das Wichtigste in Kürze:

  • Streamer*innen müssen Einkünfte aus ihren Online-Aktivitäten korrekt versteuern.
  • Einnahmen aus Werbung, Abonnements und Spenden sind steuerpflichtig.
  • Werbungskosten, z. B. für Technik, Software und Internet können von der Steuer abgesetzt werden.
  • Eine Steuererklärungspflicht besteht auch für Kleinunternehmer*innen.

Egal, ob du deine Steuererklärung selbst erledigen möchtest oder lieber Unterstützung von Steuerexpert*innen wünschst: Taxfix hilft dir dabei, deine Steuererklärung einfach und schnell zu erledigen.


01

Deshalb lohnt sich eine Steuererklärung für Streamer*innen

Viele Streamer*innen starten nebenberuflich und erzielen ihre Einnahmen zusätzlich zu einem Angestelltenjob oder Studium. Einnahmen aus Abos, Spenden, Werbung oder Sponsorings gelten steuerlich als selbstständige Einkünfte und müssen dem Finanzamt gemeldet werden – unabhängig davon, wie regelmäßig sie anfallen.

Dein Vorteil: Mit einer korrekt abgegebenen Steuererklärung schaffst du Klarheit gegenüber dem Finanzamt und stellst sicher, dass du alle absetzbaren Kosten berücksichtigst – und damit nicht mehr Steuern zahlst als nötig.

Verlängere die Frist mit dem Experten-Service

Steuerfrist verpasst? Lass deine Steuer von einem unserer unabhängigen Steuerprofis erledigen und verschaff dir mehr Zeit.

Jetzt starten
""

02

Typische Steuervorteile für Streamer*innen

Für Streamer*innen gibt es zahlreiche Steuervorteile, die du durch die richtige Steuererklärung nutzen kannst. Diese beinhalten:

  • Werbungskosten: Du kannst Ausgaben für Technik, Software und anteilige Internetkosten (beim Streamen aus dem eigenen häuslichen Arbeitszimmer) absetzen, die direkt mit deinem Streaming-Betrieb zusammenhängen. Dazu gehören z.B. der Kauf von Kameras, Mikrofonen, PC-Hardware, Software-Abos und sogar dein Internetvertrag.
  • Homeoffice: Wenn du als Streamer*in von zu Hause arbeitest, kannst du einen Teil deiner Wohnungskosten als Betriebsausgaben absetzen – zum Beispiel anteilige Miete, Nebenkosten und Stromkosten für das Arbeitszimmer, das du ausschließlich oder überwiegend für dein Streaming-Business nutzt.
  • Reisekosten: Solltest du für Events, Conventions, Streaming-Treffen oder ähnliche berufliche Aktivitäten reisen, kannst du die damit verbundenen Reisekosten absetzen.
  • Fortbildungskosten: Solltest du Kurse oder Weiterbildungen für deinen Streaming-Bereich (z. B. Grafikdesign oder Video-Editing) besuchen, kannst du diese Ausgaben absetzen.

03

So hilft dir Taxfix bei deiner Steuererklärung als Streamer*in

Taxfix bietet dir eine einfache Möglichkeit, all diese Steuervorteile zu nutzen und deine Steuererklärung korrekt und schnell zu erstellen. Die App fragt gezielt nach relevanten Punkten wie Werbungskosten, Betriebsausgaben und Sonderausgaben, sodass du keine wichtigen Abzüge vergisst.

  • Steuervorteile im Blick: Taxfix stellt sicher, dass du alle relevanten Werbungskosten und Betriebsausgaben eingibst, damit du die maximalen Steuervorteile erhältst.
  • Automatisierte Abfragen: Die App führt dich durch die Steuererklärung und fragt gezielt nach den Kosten, die du absetzen kannst, wie z.B. für Technik, Software oder Fortbildung.
  • Vereinfachte Steuererklärung: Auch wenn du keine Erfahrung mit Steuererklärungen hast, führt dich Taxfix einfach durch alle Schritte und sorgt dafür, dass du keine Steuervorteile versäumst.

Wenn du es noch einfacher und sicherer haben möchtest, kannst du den Experten-Service von Taxfix in Anspruch nehmen. Unsere Steuerexpert*innen prüfen deine Angaben, klären steuerliche Fragen und übernehmen die vollständige Erstellung deiner Steuererklärung. So kannst du sicherstellen, dass du alle möglichen Steuervorteile optimal ausschöpfst und dich nicht mit den Details der Steuererklärung herumschlagen musst.

Steuererklärung selbst erstellen

Ab 39,99 €

Kostenlos bis zur Berechnung der Erstattung, dann ab 39,99 € für die Übermittlung.

Kostenlos testen Button mit Häkchen

Verständliche Fragen

Plausibilitätsprüfung

Berechnung der voraussichtlichen Erstattung

Geld sparen und exklusive Vorteile sichern mit Taxfix+

Gemeinsam abgeben und 25% sparen (Paare zahlen zusammen ab nur 59,99€)

Mit Experten-Service machen lassen

Ab 99,99 €

Für 20% deiner Rückerstattung (Mindestgebühr 99,99 €, auch für Paare).

20 % deiner Erstattung für Experten-Service

Zertifizierte, erfahrene, unabhängige Steuerberater*innen

Detaillierte Vorbereitung der Steuererklärung

Sicherer Dokumenten-Upload

Abgeben, bezahlen, entspannen.

04

Wichtige Regelungen für Streamer*innen

Als Streamer*in erzielst du Einkünfte aus deinen Online-Aktivitäten – z. B. durch Werbung, Abonnements oder Spenden. Diese Einkünfte sind steuerpflichtig und müssen in deiner Steuererklärung angegeben werden.

Einordnung als Freiberufler oder Gewerbetreibender

Streamer*innen müssen zunächst klären, ob sie ihre Tätigkeit als Freiberufler oder Gewerbetreibende ausüben. Die Einordnung hängt vor allem von der Art der Einnahmen ab:

  • Wenn du hauptsächlich durch künstlerische oder journalistische Tätigkeiten Einnahmen erzielst (z. B. kreative Streaming-Inhalte oder Reportagen), kannst du unter Umständen als Freiberufler gelten und musst kein Gewerbe anmelden.

Sobald du jedoch mit deiner Tätigkeit gewerbliche Einkünfte erzielst, wie etwa durch Werbung, Sponsoring oder Merchandising, fällt deine Tätigkeit unter den Status des Gewerbetreibenden, und du musst ein Gewerbe anmelden.

Hinweis

Eine freiberufliche Tätigkeit, wie sie für Künstler*innen oder Schriftsteller*innen gilt, stellt für Streamer*innen die absolute Ausnahme dar. Bei den meisten Streamer*innen ist dies nicht der Fall, da ihre Einnahmen primär durch Werbung und Kooperationen über Plattformen wie Twitch oder YouTube generiert werden. Nur in sehr speziellen Fällen, etwa bei rein künstlerischer oder lehrender Tätigkeit, könnte eine freiberufliche Einstufung möglich sein

Muss ich als Streamer*in Umsatzsteuer zahlen?

Das kommt auf den Jahresumsatz und deinen Status als Streamer*in an:

Wenn du noch ein*e Hobby-Streamer*in bist oder weniger als die Kleinunternehmerregelung nach § 19 UStG (2025: 25.000 € im Vorjahr, 100.000 € im laufenden Jahr) verdienst, kannst du unter Umständen von der Umsatzsteuer befreit bleiben. Aber auch hier lohnt es sich, die Umsatzsteuerregelungen genau zu kennen, um ungewollte Steuerzahlungen zu vermeiden.

Wenn dein Umsatz die Kleinunternehmergrenze überschreitet, bist du verpflichtet, Umsatzsteuer auf deine Einnahmen zu erheben und an das Finanzamt abzuführen.

05

Häufige Fehler bei Steuererklärungen von Streamer*innen und wie du sie vermeidest

Bei Streamer*innen gibt es einige typische Fehler, die in der Praxis immer wieder auftreten. Das Gute: Mit dem richtigen Wissen lassen sie sich leicht vermeiden.

1. Keine oder verspätete Abgabe der Steuererklärung

Viele Streamer*innen gehen davon aus, dass sie keine Steuererklärung abgeben müssen – etwa weil das Streaming „nur nebenbei“ läuft. Durch die Kombination verschiedener Einkünfte (z. B. Streaming + Angestelltenjob) entsteht aber häufig eine Pflicht zur Abgabe.

Tipp: Prüfe frühzeitig, ob du Einnahmen aus selbständiger oder gewerblicher Tätigkeit hattest. Taxfix weist dich automatisch darauf hin, wenn dein Fall abgabepflichtig ist.

2. Einnahmen unvollständig oder falsch angegeben

Spenden, Abos, Werbeeinnahmen oder Sponsorings werden manchmal vergessen oder falsch eingeordnet – vor allem, wenn sie über mehrere Plattformen laufen. Besonders bei Spenden bzw. Donations wird häufig davon ausgegangen, dass diese unter den Schenkungsfreibetrag fallen – das ist allerdings nicht der Fall und sie werden steuerlich typischerweise als Einnahmen behandelt, die du in deiner Steuererklärung angeben musst.

Tipp: Sammle alle deine Einnahmen aus Twitch, YouTube & Co. und trage sie vollständig ein. In Taxfix wirst du gezielt nach den typischen Einnahmearten gefragt.

3. Wichtige Ausgaben nicht angesetzt

Ein häufiger Fehler ist, dass wichtige Ausgaben nicht angegeben werden – insbesondere wenn es um scheinbar private Ausgaben geht, die dennoch für dein Streaming-Business relevant sind. Beispielsweise können Videospiele, die du im Stream spielst, als Betriebsausgaben abgesetzt werden, auch wenn sie auf den ersten Blick privat wirken.

Auch das Arbeitszimmer wird oft gar nicht oder falsch berücksichtigt, obwohl es für das Streaming genutzt wird.

Tipp: Prüfe, ob du ein klar abgegrenztes Arbeitszimmer hast. Taxfix hilft dir dabei, den beruflich nutzbaren Anteil korrekt zu erfassen.

Disclaimer

Wenn du nicht unter die Kleinunternehmerregelung fällst, ist dein Streaming-Steuerfall noch nicht über Taxfix abbildbar.

FAQ: Steuererklärung für Streamer*innen

Ja, als Streamer*in bist du immer zur Abgabe deiner Steuererklärung verpflichtet. Sobald du Einnahmen aus selbständiger oder gewerblicher Tätigkeit erzielst (z. B. durch Abos, Spenden oder Werbung), besteht in der Regel eine Abgabepflicht – auch dann, wenn Streaming nur nebenbei läuft oder du zusätzlich angestellt bist.

Als Streamer*in kannst du alle betrieblich veranlassten Ausgaben geltend machen, zum Beispiel:

  • Technik (Kamera, Mikrofon, PC, Zubehör)
  • Software & Abos (Streaming-, Grafik- oder Schnittprogramme)
  • Internet- und Telefonkosten (anteilig)
  • Arbeitszimmer (unter bestimmten Voraussetzungen)
  • Fort- und Weiterbildungen

Die reguläre Frist endet am 31. Juli des Folgejahres. Fällt der Termin auf ein Wochenende oder einen Feiertag, verlängert sich die Frist entsprechend.

Mit dem Taxfix Experten-Service lässt du deine Steuererklärung komplett von Expert*innen erledigen und profitierst dabei von der längeren Abgabefrist.

Philipp und Ana, erfahrene Steuerexpert*innen, mit Hinweis auf 15+ weitere im Team.

Unsere Expert*innen

In besten Händen

Unser Team von Steuerexpert*innen hat jahrelange Erfahrung darin, Menschen wie dir bei deinen Steuern zu helfen.