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Fast jede*r Zweite unter 40 denkt über Selbstständigkeit nach

Martin Ott, CEO von Taxfix

Taxfix-Umfrage zeigt: Fast jede*r Zweite unter 40 denkt über Selbstständigkeit nach

Berlin, 6. Oktober 2026

Für viele junge Menschen in Deutschland ist Selbstständigkeit eine echte Option: Fast jede zweite Person unter 40 Jahren hat sich in den vergangenen zwölf Monaten mit einer Gründung oder Selbstständigkeit beschäftigt. Tatsächlich gegründet haben aber deutlich weniger. Die größte Hürde für die Befragten ist weniger die Angst vor dem Scheitern, sondern komplexe Steuern, Buchhaltung und Bürokratie. Das zeigt eine repräsentative Umfrage unter 5.000 Befragten in Deutschland von Taxfix , Europas führende KI-Finanzplattform für digitale Steuerlösungen.

Für Jüngere ist Selbstständigkeit eine echte Alternative

Das Beamtentum gilt in Deutschland weiterhin als besonders sicher: Über die Hälfte der Deutschen (56 Prozent) sieht darin langfristig die größte finanzielle Sicherheit, 23 Prozent nennen die Festanstellung. Nur 7 Prozent bewerten die berufliche Selbstständigkeit oder das Unternehmertum als sicherste Option. Fast jede*r Zehnte sieht die drei Modelle auf lange Sicht als gleichwertig an.

Infografik: So beurteilen die Deutschen die finanzielle Sicherheit nach beruflichen Modellen © Taxfix SE

Bei den 18- bis 29-Jährigen sieht das anders aus: Fast jede*r Fünfte hält Selbstständigkeit für das sicherste berufliche Modell. Im Vergleich sind das fast fünfmal so viele wie bei den über 40-Jährigen.

Infografik: Xxxx

Das Gründungsinteresse ist groß, tatsächlich gegründet wird selten

In den letzten zwölf Monaten haben 44 Prozent der Befragten zwischen 18 und 39 Jahren über eine Gründung oder Selbstständigkeit nachgedacht. Von den Gründungsinteressierten unter 40 Jahren befindet sich rund ein Drittel in der Planungsphase oder hat gegründet, bei zwei Dritteln bleibt es beim Gedanken. Bei den Jüngeren ist der Anteil der tatsächlichen Gründungen innerhalb der letzten zwölf Monate höher: Bei den 18- bis 29-Jährigen liegt die Gründungsquote bei 8 Prozent, bei den 30- bis 39-Jährigen bei 5 Prozent.

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Über alle Altersgruppen hinweg dachte jede*r Fünfte (19 Prozent) über eine Gründung nach. Diese 19 Prozent teilen sich auf: 4 Prozent planen eine Gründung konkret, 3 Prozent haben sie umgesetzt, 12 Prozent haben den Gedanken nicht weiterverfolgt.

Bürokratie bremst stärker als Angst vor dem Scheitern

Was hält Menschen vom Schritt in die Selbstständigkeit ab? Am häufigsten sind es komplexe Steuern, Buchhaltung und Bürokratie (21 Prozent), dicht gefolgt vom finanziellen Risiko (19 Prozent) und fehlendem Startkapital (16 Prozent). Die Angst vor dem Scheitern nennen nur 8 Prozent der Befragten als größte Hürde. Fehlendes Wissen darüber, wie man gründet, spielt für 5 Prozent die entscheidende Rolle.

Die Angst vor dem Scheitern (14 Prozent) und fehlendes Wissen über den Gründungsprozess (12 Prozent) schrecken die 18- bis 29-Jährigen deutlich mehr ab als es bei den Älteren der Fall ist.

Bei den Menschen, die bereits selbstständig sind, zeigt sich ein noch klareres Bild: 39 Prozent der Selbstständigen nennen Steuern, Buchhaltung und Bürokratie als größte Hürde, also nahezu doppelt so viele wie im Bevölkerungsschnitt. Die Angst vor dem Scheitern spielt dagegen für nur 2 Prozent eine Rolle.

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„Es ist schön zu sehen, wie viele junge Menschen über eine Gründung nachdenken“, sagt Martin Ott, CEO von Taxfix. „Diesen Gründungswillen sollten wir fördern. Wer ein Unternehmen aufbauen will, sollte seine Energie in die Idee stecken können und nicht in Formulare. Steuer- und Verwaltungsthemen müssen einfacher werden, damit aus guten Ideen auch gute Unternehmen werden.“

Wo Deutschland am gründungsfreudigsten ist

Die Gründungsbereitschaft unterscheidet sich regional deutlich. In Bremen und Rheinland-Pfalz haben 23 Prozent über eine Gründung nachgedacht, in den bevölkerungsstarken Ländern Nordrhein-Westfalen und Bayern jeweils 19 Prozent. Am unteren Ende liegen Sachsen-Anhalt mit 7 Prozent und Thüringen mit 8 Prozent. 

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Tatsächlich selbstständig gemacht oder gegründet hat in Hamburg und Rheinland-Pfalz jede*r 20. Befragte, jeweils 5 Prozent.

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„Gerade bei den Jüngeren ist fehlendes Wissen über den Gründungsprozess eine echte Bremse“, sagt Clemens Steinmann, Steuerexperte bei Taxfix. „Viele wissen schlicht nicht, dass die Anmeldung einer Selbstständigkeit kein Behördenmarathon sein muss. Der Fragebogen zur steuerlichen Erfassung lässt sich heute online ausfüllen und direkt ans Finanzamt schicken. Wer nebenbei startet, kann dort auch gleich die Kleinunternehmerregelung wählen und spart sich die Umsatzsteuer.“

Das kostenlose Tool zur Anmeldung der Selbstständigkeit finden Gründerinnen und Gründer unter taxfix.de/selbstaendigkeit-anmelden .

Mehr Informationen zur Umfrage und alle Daten zum Herunterladen gibt es hier: taxfix.de/umfrage-gruendung-selbststaendigkeit/ .

Über die Umfrage

Für die repräsentative Befragung wurden vom 21. bis 23. Juli 2026 insgesamt 5.000 Personen in Deutschland ab 18 Jahren befragt. Die statistische Fehlerquote für das Gesamtergebnis beträgt ±2,6 Prozentpunkte. Auftraggeber der Befragung ist Taxfix, durchgeführt wurde sie vom Meinungsforschungsinstitut Civey.

Über Taxfix

Taxfix ist Europas führende KI-Finanzplattform für digitale Steuerlösungen, mit über 10 Millionen eingereichten Steuererklärungen und über 5 Milliarden Euro an erreichten Rückerstattungen. Die Mission von Taxfix ist es, Menschen dabei zu helfen, ihre Finanzen in die eigene Hand zu nehmen und finanzielle Teilhabe für alle zu ermöglichen. Die Plattform mit ihren Marken Taxfix und Steuerbot ist in Deutschland, Großbritannien und Spanien aktiv und bietet eine breite Palette an innovativen KI-unterstützten Steuererklärungslösungen für Angestellte, Vermieter*innen, Rentner*innen, Studierende, Eltern, Selbstständige und KMUs: vom einfachen digitalen Steuererklärungsservice, bei dem Nutzer*innen durch einen personalisierten Frage-und-Antwort-Prozess geführt werden, bis hin zum Expert*innen-Service, bei dem unabhängige Steuerberater*innen den gesamten Steuererklärungsprozess übernehmen. Für Taxfix’ unabhängige Steuerberatungs-Partner*innen bietet die Plattform intelligente Tools, Automatisierungen und KI-Workflows für skalierbare Services.

Taxfix hat seinen Hauptstandort in Berlin und Büros in London, Madrid, Tallinn und Stuttgart/Fellbach und beschäftigt mehr als 400 Mitarbeitende aus über 50 Nationen. Zu den Investor*innen zählen Index Ventures, Valar Ventures, Creandum, Redalpine und Teachers’ Venture Growth (OTPP).