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Glossar

Glossar
Die deutsche Bürokratie ist kompliziert genug und die Sprache macht es nicht unbdeingt leichter. Hier findest du die wichtigsten Begriffe des deutschen Steurrechts einfach erklärt und übersichtlich gelistet.
Glossar
A
Abfluss- / Zuflussprinzip

Das Abflussprinzip beschreibt die steuerliche Regelung, dass Ausgaben in dem Jahr zu erfassen sind, in dem sie auch getätigt wurden. Bei einer Überweisung gilt das Datum, an dem die Bank den Auftrag angenommen hat. Das Datum der Rechnungsstellung ist dabei nicht maßgeblich.

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A
Abgeltungssteuer

Die Abgeltungssteuer wird pauschal auf Kapitalerträge erhoben. Dazu zählen zum Beispiel Zinsen, Dividenden oder erhaltene Kursgewinne. Die Abgeltungssteuer beträgt 25 Prozent plus Solidaritätszuschlag und Kirchensteuer.

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A
Abschreibung

Wenn die Anschaffungskosten einzelner Arbeitsmittel 410 Euro netto übersteigen (487,90 Euro inkl. Mehrwertsteuer), kannst du nicht die vollen Kosten auf einmal absetzen. Sie müssen über die übliche Nutzungsdauer (festgelegt in den AfA-Tabellen des Bundesfinanzministeriums) abgeschrieben werden.

Ab 2018 erhöhte sich die Anschaffungsgrenze auf 800 Euro netto, bzw. 952 Euro brutto.

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A
Altersvorsorgezulage

Altersvorsorgezulagen sind bei der Riester-Rente vom Staat geleistete Zulagen, die jährlich in den Riester-Vertrag fließen, wenn der Versicherungsnehmer einen Mindesteigenanteil zahlt.

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A
Arbeitstage

Die Anzahl der Arbeitstage spielt in der Einkommensteuererklärung eine wichtige Rolle. Sie bestimmt die Höhe der absetzbaren Fahrtkosten in Form der Pendlerpauschale.

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B
Brutto

Brutto bezeichnet eine zusammengesetzte Größe. Bruttogehalt/-lohn beinhaltet die Einkommensteuer und die Sozialabgaben aus dem Arbeitnehmeranteil.

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E
Einkommensersatzleistungen

Einkommensersatzleistungen sind steuerfreie Leistungen, die sich auf deinen Steuersatz und damit auf die zu zahlende Steuer auswirken. Dies ist der so genannte Progressionsvorbehalt. Die Zahlungen musst du in deiner Steuererklärung eintragen. Die entsprechenden Daten findest du in der Mitteilung der zuständigen Behörde.

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E
Einkünfte

Einkünfte sind die verbleibenden Beträge, wenn man von den Einnahmen die Ausgaben abzieht. Es gibt 7 verschiedene Einkunftsarten

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E
ELSTER

ELSTER ist die elektronische Steuererklärung, die von der deutschen Steuerverwaltung der Länder und des Bundes geschaffen wurde, um die Abwicklung der Steuererklärung zu vereinfachen.

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E
Entgeltersatzleistung

Zum Ausgleich von ausgefallenem Einkommen wird von Sozialversicherungsträgern wie der Krankenkasse oder der Arbeitslosenversicherung Entgeltersatzleistungen gezahlt.

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F
Freibetrag

Der Freibetrag ist im Steuerrecht ein Geldbetrag, der nicht versteuert wird. Erst bei Überschreitung der Freibetragsgrenze wird der den Freibetrag überschreitende Teil der Einnahmen versteuert.

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G
Günstigerprüfung

Bei der Günstigerprüfung berechnet das Finanzamt, welche Variante von mehreren Möglichkeiten für den Steuerpflichtigen bei der Festsetzung der Steuer besser ist.

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H
Härteausgleich

Nach Summierung aller Einkünfte und Abzug aller Kosten, Verluste und Freibeträge kennst du dein zu versteuerndes Einkommen. Dies bildet die Grundlage für deinen Einkommensteuertarif und die Berechnung deiner Einkommensteuer. Nur dieser Betrag wird versteuert. Daher solltest du auch so viele Abzüge wie möglich geltend machen.

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H
Haushaltsnahe Dienstleistungen

Haushaltsnahe Dienstleistungen sind Arbeiten, die du beispielsweise von einem Unternehmen machen lässt, die auch von einer im Haushalt lebenden Person erbracht werden kann. Dazu gehören z.B. Reinigungs- oder Gartenarbeiten, Hausmeister- oder Pflegedienstleistungen, die Betreuung von Kindern oder die Urlaubsversorgung von Haustieren.

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J
Juristische Person

Eine juristische Person ist z.B. eine Firma oder Verein. Sie ist wie eine natürliche Person rechtsfähig und kann Verträge abschließen oder erben.

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K
Kinderfreibetrag

Der Kinderfreibetrag stellt bei der Besteuerung von Eltern einen gewissen Geldbetrag steuerfrei. Er wird bei der Berechnung der Einkommensteuer mit dem Kindergeld so verrechnet, dass für den Steuerpflichtigen das Beste herauskommt.

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K
Kindergeld

Kindergeld ist eine finanzielle Unterstützung des Staates, die Eltern beantragen können. Für jedes Kind, das seinen Wohnsitz bzw. seinen Lebensmittelpunkt in Deutschland hat, haben die Eltern Anspruch auf Kindergeld.

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K
Kirchensteuermerkmal

Das Kirchensteuermerkmal zeigt an, welche Religionszugehörigkeit jemand hat.

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K
Komprimierte Steuererklärung

Wer bei der Abgabe der elektronischen Steuererklärung nicht das Zertifikat nutzt, um sich eindeutig zu identifizieren, muss dies mit der so genannten komprimierten Steuererklärung tun. Diese muss unterschrieben an das Finanzamt nachgereicht werden.

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L
Lohnersatzleistung

Elternzeit, eine längere Krankheit oder Arbeitslosigkeit führen zur Zahlung so genannter Lohnersatzleistungen. Obwohl Elterngeld, Krankengeld und Arbeitslosengeld steuerfrei sind, haben sie doch Auswirkungen auf die zu zahlende Steuer.

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L
Lohnsteuerbescheinigung

Am Ende eines Kalenderjahres oder bei unterjähriger Beendigung einer Tätigkeit muss der Arbeitgeber dem Arbeitnehmer eine Lohnsteuerbescheinigung ausstellen. Darauf sind unter anderem die folgenden Daten der Beschäftigung des Kalenderjahres enthalten:

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L
Lohnsteuerermäßigung

Mit der Ermäßigung der Lohnsteuer sichert man sich einen höheren Nettolohn, in dem man sich Freibeträge beim Lohnsteuerabzug sichert. Arbeitnehmer können sich Freibeträge bei den Werbungskosten, Sonderausgaben und außergewöhnlichen Belastungen eintragen lassen.

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M
Merkzeichen der Behinderung

Die Merkzeichen stehen auf dem Behindertenausweis und zeigen, welche Behinderung eine Person aufweist.

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N
Netto

Netto ist ein um bestimmte Größen verminderter Teil eines Ganzen. Nettogehalt/-lohn ist das Arbeitsentgelt, das um Steuern und Sozialabgaben vermindert wurde.

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P
Pauschbetrag

Ein Pauschbetrag oder Pauschalbetrag ist ein Mindestbetrag, der bei der Steuerberechnung als Werbungskosten von den Einkünften abgezogen wird, ohne Einzelbeträge nachweisen zu müssen. Er dient der Vereinfachung der Verwaltung.

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P
Politisch exponierte Person (PEP)

Eine politisch exponierte Person im Sinne des Geldwäschegesetzes ist jede Person, die ein hochrangiges wichtiges öffentliches Amt ausübt oder ausgeübt hat. Grundsätzlich kommen nur Funktionen auf internationaler, europäischer und nationaler Ebene in Betracht.

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P
Progression

Steuerrechtlich beschreibt die Progression das Ansteigen des persönlichen Steuersatzes bei steigendem Einkommen. Das führt dazu, dass höhere Einkommen nicht nur absolut sondern auch prozentual höher besteuert werden als niedrige Einkommen

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R
Reisekosten

Beruflich bedingte Kosten für eine Geschäfts- oder Dienstreise können als Werbungskosten von der Steuer abgesetzt werden. Reisekosten absetzen.

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R
Riester-Rente

Die Riester-Rente ist eine mit Altersvorsorgezulagen oder steuerlichen Sonderausgabenabzug staatlich geförderte private Rentenversicherung.

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R
Rürup-Rente

Die Rürup-Rente oder auch Basis-Rente ist eine staatlich geförderte Altersvorsorge. Sie ist benannt nach ihrem Erfinder Bert Rürup und wurde 2005 eingeführt. Mit dieser privaten Vorsorge sollen vor allem Selbstständige gefördert werden.

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S
Sammelpunkt

Arbeitnehmer ohne erste Tätigkeitsstätte müssen sich häufig an einem so genannten Sammelpunkt einfinden, um von dort aus zu ihrem Arbeitsort zu gelangen.

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S
Sonderausgabenabzug

Ein Sonderausgabenabzug ist ein Abzug von Beträgen, die man als Arbeitnehmer bspw. bei der Finanzierung einer privaten Altersvorsorge leistet. Was sind Sonderausgaben?

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S
Sozialversicherungsnummer

Als Sozialversicherungsnummer wird in Deutschland die auf dem Sozialversicherungsausweis stehende Rentenversicherungsnummer genannt. Sie ist ein aus Nummern und Zahlen bestehendes, einzigartiges Kennzeichen zur Identifikation versicherter Personen aus der gesetzlichen Rentenversicherung.

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S
Steuerliche Identifikationsnummer

Die steuerliche Identifikationsnummer (IdNr.) ist eine für jeden in Deutschland gemeldeten Bürger zugeordnete, einzigartige Zahlenfolge. Sie gilt ein Leben lang und dient der Vereinfachung des Besteuerungsverfahrens der Bundesregierung.

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S
Steuernummer

Die Steuernummer ist auf jedem Schreiben vom Finanzamt zu finden. In der Regel bekommt man sie, sobald die erste Steuererklärung eingereicht wurde. Dann steht sie auf dem Steuerbescheid.

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V
Veranlagungsart

Ehepaare und eingetragene Lebenspartnerschaften, die im Veranlagungsjahr der Steuererklärung zusammen gewohnt haben, können wählen, ob sie zusammen oder getrennt veranlagt werden möchten.

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V
Verlustvortrag

Mit dem Verlustvortrag können Verluste aus einem Steuerjahr in die Folgejahre übertragen werden. Dadurch kann das zu versteuernde Einkommen für zukünftige Jahre gemindert werden. Im Ergebnis müssen in diesen Folgejahren weniger Steuern gezahlt werden.

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W
Werbungskosten

Werbungskosten sind Ausgaben, die bei der Erwerbung, Sicherung und Erhaltung von Einnahmen entstehen. Sie werden bei der Berechnung der Einkommensteuer von den Einkünften abgezogen und vermindern somit die zu zahlende Steuer.

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Z
Zertifikatsdatei

Die Zertifikatsdatei ist ein elektronischer Schlüssel, den man braucht, um mit ElsterOnline von seinem Computer aus dem Finanzamt eine Steuererklärung online zu übermitteln.

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